Politische Position

Weltoffen-heit
Gleich-stellung
Rechts-staatlichkeit
“The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.“ (Edmund Burke)

Weltoffenheit, Gleichstellung und Rechtsstaatlichkeit – mein Smartvote-Profil widerspiegelt meine politische DNA treffend. Die Argumentation und weitere Infos findest Du unten sowie auf Smartvote.

Fülle auch Du den Smartvote-Fragebogen aus und finde heraus, ob ich Deine politische Haltung in Bern vertreten würde.

Motivation

Ich wünsche mir eine weltoffene und tolerante Schweiz ohne strukturelle Diskriminierung. Eine Schweiz, welche die individuellen Menschenrechte und die Demokratie hochhält und als deren glaubwürdige Botschafterin auftritt. Eine Schweiz, die sich für einen verantwortungsvollen globalen Handel einsetzt, damit auch die wirtschaftsschwachen Länder sich nachhaltig entwickeln können. Eine Schweiz, die zukunftsorientiert agiert und sich auf der globalen Bühne Gleichgesinnte sucht – denn nur in der Gemeinschaft können wir etwas bewegen.

 

Gerade auch aufgrund meiner Arbeit in Hongkong ist mir bewusst, dass der Schutz von Menschenrechten, eine tolerante Gesellschaft und ein funktionierender Rechtsstaat nicht selbstverständlich sind. Konstruktive Kräfte in der Politik sind für die Etablierung und Erhaltung einer solchen friedlichen Gesellschaft essentiell.

Rechtsstaatlichkeit

„In too many countries, people are deprived of their most basic needs and go to bed hungry every night because of corruption, while the powerful and corrupt enjoy lavish lifestyles with impunity.” (José Ugaz, Präsident von Transparency International)

In meiner Arbeit in der Menschenrechtskanzlei in Hongkong wurde ich täglich in meiner Ansicht bestärkt, dass gutes Staatsrecht gute Staaten ausmacht. Obwohl diese Flüchtlinge und Opfer von Menschenhandel aus allen Ecken und Enden der Welt kamen, hatten sie doch etwas gemeinsam: Sie waren allesamt Opfer einer Art von Staatsversagen.

Sie erzählten von Armut und von fehlenden wirtschaftlichen Perspektiven. Sie erzählten von Diskriminierung und Verfolgung. Diejenigen, welche aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit verfolgt wurden, schilderten die wachsende Intoleranz in der Bevölkerung und beschrieben einen Staat, der entweder wegschaute oder diese Stimmung sogar für politische Zwecke missbrauchte. Opfer von Menschenhandel oder Krieg erzählten von Armut und korrupten, exklusiven Systemen, in denen die Bürger keine Entwicklungsmöglichkeiten haben.

Wir in der Schweiz haben das Privileg in einem funktionierenden Rechtsstaat zu leben. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit ist aber weltweit und teilweise auch in der Schweiz unter Beschuss. Zeit, uns deren Wert erneut bewusst zu werden und aktiv für deren Schutz einzustehen.

Globaler Handel, globale Entwicklung und wieso die Schweizer Aussenwirtschaft auch Dich betrifft

Die internationalen Handelsbeziehungen und insbesondere die Beziehung zur wirtschaftlichen Grossmacht EU entscheiden über Erfolg oder Misserfolg der Schweizer Wirtschaft. Im Jahr 2017 belief sich der Wert der schweizerischen Warenexporte auf 46%, derjenige der Dienstleistungsexporte auf etwa 18% des BIP (siehe WTO Länderprofil Schweiz). Insgesamt erwirtschaftet die Schweiz also 64% ihres Wohlstandes mit Exporten.

 

Gute Marktzugänge sind gerade in Zeiten von Protektionismus und Handelskrieg keine Selbstverständlichkeit. Der Werkplatz und Dienstleistungsstandort Schweiz ist aber auf einen guten Zugang zu ausländischen Märkten angewiesen. Es braucht ParlamentarierInnen in Bern, die sich dessen bewusst sind und in gute Aussenwirtschaftsbeziehungen investieren.

Die internationale Arbeitsteilung schafft nicht nur Wohlstand in der Schweiz, sondern auch in ihren Partnerländern. Durch Wirtschaftswachstum kann Armut bekämpft und bei verantwortungsvollem Unternehmertum können nachhaltige Perspektiven für die Bevölkerung in den Entwicklungsländern geschaffen werden.

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© 2019 by Lorette Giacometti
 

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